Die wichtigsten Fachbegriffe für Ihre Kapitalanlagen:

Schiffsbeteiligungen

A

Agio Agio, Aufgeld, Ausgabeaufschlag:
Bei Kapitalanlagen ein Aufschlag auf den Nennwert, der üblicherweise in Prozent angegeben wird und der vom Kapitalanleger zusätzlich zu der vereinbarten Kapitalanlage an die Gesellschaft zu zahlen ist.

Asset Asset:
Wertpapier, Anlage

Aufgeld Aufgeld:
siehe > Agio

Ausflaggung Ausflaggung:
Eine Reederei lässt ein Schiff in das Schiffsregister eines anderen Staates eintragen, um Schiffskosten wie Personalkosten und Steuern zu reduzieren und nicht den deutschen Bemannungsvor-schriften unterworfen zu sein.

Ausgabeaufschlag Ausgabeaufschlag:
siehe > Agio

B

Bareboat Charter Bareboat Charter:
Die Vermietung eines Schiffes ohne Besatzung und Wartung.

Beckerruder Beckerruder:
Ruder, das durch Abknicken eine besondere Manövrierfähigkeit des Schiffes ermöglicht.

Bereederung Bereederung:
Die Bereederung beinhaltet die technische und kommerzielle Betreuung eines Schiffes. Hierzu gehören im Wesentlichen: Bemannung, Einkauf von Ersatzteilen und Organisation von Reparaturen, Abschluss von Versicherung und Verproviantierung.

BRT (Bruttoregistertonne) BRT (Bruttoregistertonne):
Gibt die Transportkapazität des Schiffes bei seefester Ladung an.

BRZ (Bruttoraumzahl) BRZ (Bruttoraumzahl):
Maß, das den gesamten umbauten Raum eines Schiffs angibt.

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungs-
aufsicht:
Seit 2002 zentrale Allfinanzaufsichtsbehörde über Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Versicherungsunternehmen.

Bunkerkosten Bunkerkosten:
Treibstoffkosten für ein Schiff.

C

Charterer Charterer:
Mieter oder Pächter eines Schiffes für einen festgelegten Zeitraum (time charter) oder eine Strecke (trip charter / voyage charter).

Charterrate Charterrate:
Der "Mietzins" für die Überlassung eines Schiffes. Die Charterrate wird i.d.R. in US-Dollar pro Tag berechnet.

Chartervertrag Chartervertrag:
Wird zwischen dem Charterer und dem Eigentümer des Schiffs für die Beschäftigung (Zeitperiode oder Reise, s. > Charterer) des Schiffs geschlossen.

Container Container:
Standardisierter Behälter. Da dieser Metallbehälter genormt ist, ist er berechenbar zu be- und entladen, sicher zu verschließen und problemlos im Schiffsverkehr einzusetzen. Einheit: > TEU und > FEU

Containerfeeder Containerfeeder:
Es handelt sich hierbei um Containerschiffe in einer Größenordnung bis zu 3.000 TEU. Sie transportieren i.d.R. die Container von den größeren Häfen in die kleineren.

D

Doppelhülle Doppelhülle:
Hierbei hat der gesamte Schiffskörper eine zweite Wand. Dies spielt gerade bei Tankschiffen eine große Rolle, da der Schutz vor einem Leck deutlich erhöht wird.

DWT (Deadweight tonnage) DWT (Deadweight tonnage):
Maximal zulässige Ladefähigkeit eines Schiffes
in Tonnen.

E - F

Eisklasse Eisklasse:
Die Schiffe sind speziell für den Einsatz in nördlichen / arktischen Gewässern gebaut. Viele Bauteile sind verstärkt, teilweise sind die Schiffe sogar als Eisbrecher einsetzbar.

Feederschiff Feederschiff:
Zubringerschiff, das die Anlieferung bzw. Verteilung von Teilladungen besorgt. Kleinere Einheiten unter 3.000 TEU werden häufig als Feederschiffe im Mittelmeer und in der Nordsee eingesetzt.

FEU (Forty-foot equivalent unit) FEU (Forty-foot equivalent unit):
40 Fuß (ca. zwölf Meter) langer, genormter Container.

Freibord Freibord:
Mindestabstand zwischen dem obersten Deck und der Wasseroberfläche, definiert die Beladungsgrenze eines Schiffes.

G - H

Gear Gear:
Das eigene > Ladegeschirr eines Schiffes.

Haftung des Kommanditisten Haftung des Kommanditisten:
Nach der vollständigen Erbringung der Kommanditeinlage ist die Haftung der Kommanditisten bis auf die Wiedereinlage erfolgter Auszahlungen ausgeschlossen.

Handysize Bulk Carrier Handysize Bulk Carrier:
Frachtschiffe (10-30.000 tdw) für kleine Ladungsgrößen und Fahrtgebiete mit Häfen mit geringem Tiefgang.

Hub and Spoke Hub and Spoke:
Englisch für Nabe und Speiche. Darunter versteht man im Transportwesen eine sternförmige Anordnung von Transportwegen, der Hub (Nabe) dient als zentraler Knoten- und Umschlagpunkt.

I

IMO (International Maritime Organization) IMO (International Maritime Organization):
Maritime Organization)
Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit dem Ziel der Verbesserung der Schiffssicherheit.

Interner Zinsfuß (IRR = internal rate of return) Interner Zinsfuß (IRR = internal rate of return):
Finanzmathematische Methode zum objektiven Vergleich verschiedener Anlageformen, die die Ein- und Auszahlungsströme einer Kapitalanlage unter bestimmten Zins- und Zeitannahmen gegenüberstellt. Das Ergebnis stellt die tatsächlich in einem Investitionsobjekt steckende Verzinsung dar.

K

Klassezeichen Klassezeichen:
Buchstaben- und Ziffernkombination, die die Bauausführung und den Erhaltungszustand von Schiffskörper und Ausrüstung ausdrückt.

Knoten Knoten:
Schiffsgeschwindigkeit gemessen in nautischen Meilen (> Seemeilen) pro Stunde.
1 Knoten = 1 Seemeile pro Stunde = 1,852 km/h.

Kommanditgesellschaft Kommanditgesellschaft:
Eine Personengesellschaft mit mindestens zwei Gesellschaftern, wovon mindestens einer mit seinem gesamten Vermögen haftet (dies ist der Komplementär) und einer bis zur Höhe seiner Einlage (dies ist der Kommanditist).

Kommanditist Kommanditist:
Gesellschafter einer > Kommanditgesellschaft (Personengesellschaft), der grundsätzlich nur bis zur Höhe seiner Kommanditeinlage haftet.

Komplementär Komplementär:
Der Komplementär ist der voll haftende Gesellschafter einer > Kommanditgesellschaft. Seine Haftung umfasst sein gesamtes Vermögen. Übernimmt eine GmbH die Stellung eines Komplementärs, ist das Haftungsrisiko auf das Gesellschaftsvermögen begrenzt.

L

Ladegeschirr Ladegeschirr:
Bordeigene Kräne, die unabhängig von vorhandenen technischen Einrichtungen in kleineren Häfen das Be- und Entladen ermöglichen (englisch > Gear).

Loss of hire Loss of hire:
Übersetzt: Erlösausfall. In Zeitcharterverträgen wird die Unterbrechung der Zahlung des Charterentgelts durch die Off-hire-Klausel geregelt, z.B. wenn das Schiff durch einen Maschinenschaden nicht einsatzbereit ist. Dieses Risiko wird i.d.R. versichert.

M

Massengüter Massengüter:
Bezeichnung für alle losen Schütt- und Flüssiggüter, für die eine Mengenangabe in Stück nicht möglich ist. Zur Trockenladung gehören z.B. Bauxit, Erze und Getreide, zur Tankladung flüssige Chemikalien, Pflanzenöle und Rohöl / Erdöl. Gegenteil: > Stückgut

MS MS:
Abkürzung für Motorschiff.

MT MT:
Abkürzung für Motortanker.

Multipurpose Multipurpose:
Mehrzweck (Schiff)

N

Negatives steuerliches Ergebnis Negatives steuerliches Ergebnis:
Kapitalanlegern eines geschlossenen Fonds werden sowohl tatsächliche als auch reine Buchverluste (insbesondere Abschreibungen) zugewiesen. Durch negative steuerliche Ergebnisse sparen die Anleger Einkommenssteuer.

NRT (Nettoregistertonnen) NRT (Nettoregistertonnen):
Nur Rauminhalt des Frachtraums. Die > Tonnagesteuer orientiert sich an der > Nettoraumzahl (auch > DWT)

NRZ (Nettoraumzahl) NRZ (Nettoraumzahl):
Einheit bei der Schiffsvermessung, gibt die Verwendungsmöglichkeit eines Schiffs an, während die > BRZ (Bruttoraumzahl) die Gesamtgröße eines Schiffes definiert (> Tonnage).

P - S

Platzierungsgarantie Platzierungsgarantie:
Zusicherung gegenüber der Gesellschaft, dass das Fondskapital eines geschlossenen Fonds vollständig gezeichnet wird. Bedeutet zusätzliche Sicherheit für den Anleger, da das Erreichen des Investitionsziels gewährt ist.

Projektladung Projektladung:
Heterogene Ladungszusammensetzung innerhalb einer Partie, wie z.B. Verladung einer zerlegten Fabrik oder einer Großanlage (Bauteile, Maschinen, Fahrzeuge, Stahlprodukte etc.).

Seemeile Seemeile:
1 sm = 1,852 km. Berechnung: Seemeile
1 sm = 1,852 km. Berechnung: Äquatorumfang (40.000 km) : Längengrade (360) : Minuten (60) = 1 sm.

Slot Slot:
Containerstellplatz auf einem Schiff.

Slow-Steaming Slow-Steaming:
Slow-Steaming = Kostenersparnis (Treibstoffe) durch geringere Geschwindigkeit, dadurch Möglichkeit zum Einsatz zusätzlicher Schiffe

Stückgut Stückgut:
Güter bzw. Packstücke, die stückweise, also einzeln, zu verladen sind wie z.B. Kisten, Kartons, Fässer und Paletten. Gegenteil > Massengüter

T

TDW (Tons deadweight) TDW (Tons deadweight):
Tragfähigkeit des Schiffs in Tonnen (wie > DWT).

TEU (Twenty-foot equivalent unit) TEU (Twenty-foot equivalent unit):
20 Fuß (ca. sechs Meter) langer, genormter Container.

Tonnage Tonnage:
Maß für die Aufnahmefähigkeit eines Schiffs an Ladung und Grundlage für die Gebührenerhebung.

Tonnagesteuer Tonnagesteuer:
Möglichkeit, eine pauschalierte Gewinnermittlung n Abhängigkeit von der im internationalen Schiffsverkehr eingesetzten > Tonnage vorzunehmen. An diese Gewinnermittlungsart ist die Gesellschaft dann für zehn Jahre gebunden.

U

Unterschiedsbetrag Unterschiedsbetrag:
Im Jahr des Wechsels zur > Tonnagesteuer sind der Unterschiedsbetrag zwischen Buch- und Teilwert des Schiffes sowie sonstige im Betriebsvermögen der Beteiligungsgesellschaft vorhandene stille Reserven festzustellen, die bei der Veräußerung des Schiffes oder im Falle einer Rücknahme der Option zur Tonnage-steuer nach Ablauf der zehnjährigen Bindungsfrist unabhängig vom tatsächlich erzielten Veräußerungserlös zu versteuern sind.

Immobilien, Finanzierungen

A

affidativ affidativ:
Versicherung an Eidesstatt.

Agio Agio:
Aufgeld, Ausgabeaufschlag:
Die Erträge aus den Kapitalanlagen unterliegen in Deutschland der Einkommensteuer. Die Einkommenssteuer entfällt auf die Zinserträge und wird von den Finanzbehörden zumeist direkt an der Quelle als prozentualer Abschlag eingefordert. Siehe > Kapitalertragssteuer und > Freistellungsauftrag.

Annuität Annuität:
Gleichbleibende Leistungsrate für ein Darlehen, bei dem im Lauf der Zeit der Tilgungsanteil in Höhe der ersparten Zinsen zunimmt, währed der Zinsanteil innerhalb der Annuität abnimmt, da die anfallenden Zinsen nach der jeweils reduzierten Restschuld berechnet werden.

Annuitätendarlehen Annuitätendarlehen:
Darlehen mit gleichbleibender Ratenzahlung, siehe > Annuität

Asset Asset:
Wertpapier, Anlage

Aufgeld Aufgeld:
siehe >Agio

Ausgabeaufschlag Ausgabeaufschlag:
siehe > Agio

Ausschüttung Ausschüttung:
Dividenden und Bonuszahlungen, die an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Auch Zinsen können zu Ausschüttungen gezählt werden.

Auszahlungsplan Auszahlungsplan:
Auszahlung von regelmäßigen Beträgen aus dem Investmentvermögen, mit oder ohne Kapitalverzehr.

B

BAD Bank BAD Bank:
(engl. böse oder schlechte Bank) gesondertes Kreditinstitut - Abwicklungsbank

Bafin Bafin:
Bafin = Bundesanstalt für Finanzdienstaufsicht

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-
aufsicht:
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Seit 2002 zentrale Allfinanzaufsichtsbehörde über Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Versicherungsunternehmen.

BVI-Methode BVI-Methode:
Die BVI-Methode ist ein Verfahren zur Berechnung der Wertentwicklung eines Investmentfonds während eines Betrachtungszeitraumes.

D

Degressive Abschreibung Degressive Abschreibung:
Degressive AfA (Absetzung für Abnutzung) - Abschreibungsmethode, bei der die jährliche Abschreibung mit fallenden Jahresbeträgen - Prozentwert vom jeweiligen Restbuchwert des Wirt-schaftsguts - errechnet wird.

Due Diligence Due Diligence:
bezeichnet die "gebotene Sorgfalt", mit der beim Kauf bzw. Verkauf von Unternehmensbeteiligungen oder Immobilien das Vertragsobjekt im Vorfeld der Akquisition geprüft wird.

E

Effektivzins Effektivzins:
Der Effektivzins gibt die Gesamtkosten eines Kredits an, die aus dem Nominalzins plus den Nebenkosten wie Disagio, Bearbeitungsgebühren und Vermittlungsprovisionen

Emerging Markets Emerging Markets:
Emerging Markets = (aufkommende Märkte) Investitionen in Schwellenländer wie China,Indien, Osteuropa - ehem. zweite Welt.

I

Interner Zinsfuß (IRR = internal rate of return) Interner Zinsfuß (IRR = internal rate of return):
inanzmathematische Methode zum objektiven Vergleich verschiedener Anlageformen, die die Ein- und Auszahlungsströme einer Kapitalanlage utner bestimmten Zins- und Zeitannahmen gegenüberstellt. Das Ergebnis stellt die tatsächlich in einem Investitionsobjekt steckende Verzinsung dar.

R

Reit - Real Estate Investment Trust Reit - Real Estate Investment Trust:
Eine börsennotierte Aktiengesellschaft, die im Immobiliengeschäft tätig ist. Im Gegensatz zu anderen AGs sind Reits auf Unternehmensebene von Steuerzahlungen befreit.

S

Soffin Soffin:
Finanzmarktstabilisierungsfonds oder Bankenrettungsfonds der BRD z.Zt. über
100 Mrd im "Rettungsschirm"

Aktienfonds

A

Abgeltungssteuer Abgeltungssteuer:
Abgeltungssteuer Ab 2009 werden in Deutschland Zinsen, Dividenden und realisierte Kursgewinne mit 25 Prozent besteuert. Hinzu kommen Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer.

Agio Agio:
Aufgeld, Ausgabeaufschlag:
Bei Kapitalanlagen ein Aufschlag auf den Nennwert, der üblicherweise in Prozent angegeben wird und der vom Kapitalanleger zusätzlich zu der vereinbarten Kapitalanlage an die Gesellschaft zu zahlen ist.

All-in-fee All-in-fee:
Gebührenangabe in Prozent, die sämtliche im Zusammenhang mit einer Fondsanlage anfallenden Kosten angibt, mit Ausnahme des Ausgabeaufschlages.

Asset Asset:
Wertpapier, Anlage

Asset Allocation Asset Allocation:
Aufteilung des angelegten Vermögens auf verschiedene Investmentarten (Anlageklassen) wie z. B. Anleihen, Aktien, Immobilien, Währungen oder Hedgefonds.

Asset Backed Securities (ABS) Asset Backed Securities (ABS):
Wertpapiere, die durch zukünftige Zahlungsströme besichert sind. Es handelt sich dabei um durch Vermögenswerte (Assets) unterlegte (Backed) Wertpapiere (Securities).

Asset Klassen Asset Klassen:
Einteilung von Kapitalanlagen nach ihrer Art und Weise sowie der Ertragschance bzw. dem Ausfallrisiko, z.B. in Aktien, Anleihen, Geldmarkt und Immobilien.

Assymetrische Entwicklung Assymetrische Entwicklung:
ungleichmäßiger Verlauf von Gewinn und Verlust.

Aufgeld Aufgeld:
siehe > Agio

Ausgabeaufschlag Ausgabeaufschlag:
siehe > Agio

Ausschüttung Ausschüttung:
Dividenden und Bonuszahlungen, die an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Auch Zinsen können zu Ausschüttungen gezählt werden.

Auszahlungsplan Auszahlungsplan:
Auszahlung von regelmäßigen Beträgen aus dem Investmentvermögen, mit oder ohne Kapitalverzehr.

B

Benchmark Benchmark:
Vergleichsindex oder Anhaltspunkt, an dem die Entwicklung eines Wertpapiers, Depots oder auch Fonds gemessen wird.

Branchenfonds Branchenfonds:
Investmentfonds, die sich auf Anlagen in ausgesuchte Industrie- oder Wirtschaftszweige spezialisiert haben.

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-
aufsicht:
Finanzdienstleistungs-
aufsicht Seit 2002 zentrale Allfinanzaufsichtsbehörde über Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Versicherungsunternehmen.

BVI-Methode BVI-Methode:
Die BVI-Methode ist ein Verfahren zur Berechnung der Wertentwicklung eines Investmentfonds während eines Betrachtungszeitraumes.

C - D

CDS CDS:
Credit Default Swap
Kredit Ausfallversicherung.
Risiko von Anteilausfall wird versichert.
(Internationales Bankengeschäft)

Cost Averaging Cost Averaging:
Bei diesem Modell erwirbt man mit einer konstanten Anlagerate bei höheren Kursen weniger und bei niedrigeren Kursen mehr Anteile. Dies ergibt - im Gegensatz zum kontinuierlichen Erwerb einer bestimmten Anteilsanzahl - langfristig einen durchschnittlich günstigeren Einstiegspreis.

cum Ex Geschäfte cum Ex Geschäfte:
am Ex-Tag die volle, steuerfreie Dividende kassieren.

Derivate Derivate:
Termingeschäfte, zu einem bestimmten Festzeitpunkt. Kauf oder Verkauf von Anteilen/Aktien zum aktuellen Marktpreis.

Depot Depot:
Ein Wertpapierdepot dient einem Kreditinstitut (der Depotbank) zur Verwahrung und Verwaltung eigener oder der vom Kunden (Anleger oder Investoren) hinterlegten Wertpapiere und Fonds. Auch die Verbuchung von Edelmetallen erfolgt auf Depots.

Disagio Disagio:
Auch Wertpapierabgeld genannt. Abschlag vom Nennwert, der bei Ausreichung eines Kredits oder Ausgabe eines Wertpapiers oder von Devisen vereinbart werden kann. Das Gegenteil des Disagios ist das > Agio oder Aufgeld.

Divergenzen Divergenzen:
Abweichungen vom Kurs.

Diversifikation Diversifikation:
Bei Kapitalanlagen die Streuung des Kapitals auf verschiedene Anlageformen. Siehe auch > Portfolio.

Duration Duration:
Bindungsdauer des in einem festverzinslichen Wertpapier oder Wertpapiervermögen angelegten Kapitals. Zudem ist die Duration das Maß der Zinssensitivität der Anleihen. Je höher die Duration, desto größer der Einfluss von Zinsveränderungen auf die Kursentwicklung.

E - F

emerging markets emerging markets:
aufstrebende Märkte.

Emittent Emittent:
Herausgeber von Wertpapieren. Bei Aktien handelt es sich dabei um Unternehmen; bei Anleihen kann es sich um Unternehmen, öffentliche Körperschaften, den Staat und andere Institutionen handeln.

ETF Fonds ETF Fonds:
ETF Fonds = neues Bankenprodukt "Exchange traded Fonds" sind Indexfonds die an der Börse gehandelt werden. Alle Anlageklassen im Xedra Index täglicher Handel wird von Banken für Provatanleger empfohlen.

Fazilitäten Fazilitäten:
Fazilitäten = kurzfristig verfügbare Kreditlinien auf Lombardsatz Basis.

Fungilibität Fungilibität:
Wiederveräußerbarkeit.

Futures Futures:
Termingeschäft an der Börse, verbindlich.

Freistellungsauftrag Freistellungsauftrag:
Durch einen Freistellungsauftrag können private Anleger bei Kreditinstituten die Auszahlung von Kapitalerträgen ohne Abzug von > Kapitalertragsteuer oder > Zinsabschlagsteuer beantragen. Der gesamte Freistellungsbetrag kann auf mehrere Kreditinstitute aufgeteilt werden. Er beträgt seit 1.1.2007 für Alleinstehende 801 Euro, für Zusammenveranlagte 1602 Euro.

G - J

Garantiefonds Garantiefonds:
Dieser Fondstyp garantiert dem Anleger am Ende der Laufzeit die Rückzahlung seines investierten Kapitals zur Gänze oder zu einem bestimmten Prozentsatz. Gleichzeitig kann der Anleger an den Kurssteigerungen der Märkte, die sein Fonds abdeckt, partizipieren. Voraussetzung ist jedoch die Bindung des eingesetzten Kapitals über eine bestimmte Dauer.

Geldmarktfonds Geldmarktfonds:

Geldmarktnahe Fonds Geldmarktnahe Fonds:
Geldmarktnahe Fonds legen das Anlagevermögen schwerpunktmäßig in fest- und variabel verzinsliche Rentenpapiere mit kurzen Restlaufzeiten (0-3 Jahre) an.

Hedgefonds Hedgefonds:
Hedge Fonds sind riesige Investmentgesellschaften, die im Gegensatz zu normalen Investmentfonds von der Finanzaufsicht kaum kontrolliert werden. Egal, ob Kurse steigen oder fallen, die Fonds können vor allem dann Gewinne machen, wenn die Märkte sich bewegen. Hedge-Fonds bieten die Chance auf sehr hohe Renditen (Gewinne), sind aber auch mit hohem Risiko behaftet.

ISIN ISIN:
Die Abkürzung steht für International Securities Identification Number. Dabei handelt es sich um die international standardisierte Identifikationsnummer aller Wertpapiere.

K - L

Kapitalertragssteuer (KESt.) Kapitalertragssteuer (KESt.):
Die KESt. ist eine Form der Einkommenssteuer. Für Dividenden müssen in Deutschland 20 Prozent Kapitalertragssteuer gezahlt werden, für Zinsen aus Kapitalanlagen 30 Prozent und für Tafelgeschäfte 35 Prozent. Zusätzlich sind jeweils 5,5% Solidaritätszuschlag erforderlich. Siehe > Freistellungsauftrag.

KGV KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis):
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis gibt an, in welchem Verhältnis der Gewinn einer AG zur aktuellen Börsenbewertung steht. Bei einem niedrigen KGV gilt eine Aktie als günstig, bei einem hohen KGV als ungünstig.

Korrelation Korrelation:
Kennziffer für den Grad, zu dem zwei oder mehr unabhängige Anlagen sich in der gleichen Richtung entwickeln. Sie wird gemessen auf einer Skala von minus eins bis plus eins.

Leerverkäufe Leerverkäufe:
Leerverkäufe = Verkäufe von Wertpapieren, die nicht im Besitz des Verkäufers sind.
Spekulation auf späteren nominellen Erwerb mit geringeren oder höheren Werten.
reines int. Bankgeschäft !!!

LIBOR LIBOR:
Abkürzung für London Inter Bank Offered Rate. Zinssatz aus dem Londoner Interbanken Handel.

M - O

Mid-Cap-Fonds Mid-Cap-Fonds:
Fonds, der hauptsächlich in Aktien mit mittlerer Marktkapitalisierung investiert.

Mezzanzine Kapital Mezzanzine Kapital:
engl. Zwischenstockwerk)
alternative Form zur Kapitalaufstockung ohne Eigenkapital in Form eines unbesicherten Darlehens auf der Basis von vorbörslicher Spekulation.
Höchst risikoreich, hat viele Anleger in den letzten Monaten ruiniert, da hauptsächlich bei Hedgefonds üblich.

Nettoperformance Nettoperformance:
Performance nach Abzug aller Verwaltungsgebühren, rückforderbaren Verrechnungssteuern sowie Transaktionskosten und Pauschalgebühren (all-in fees), die nicht zugeordnet werden können.

Optionen Optionen:
Eine Option ist im allgemeinen Sinne das Recht, einen Gegenstand, z.B. ein genau defniertes Wertpapier, unter bestimmten Bedingungen zu einem bestimmten Preis zu erwerben oder zu veräußern. Im besonderen unterscheidet man im Termingeschäft nach Kaufoption und Ver-kaufsoption.

Order Order:
Börsenauftrag.

Oszillierend Oszillierend:
periodische Änderungen möglich.

P - Q

Performance Performance:
Wertentwicklung eines Investments oder eines > Portfolios.

Pfandbrief Pfandbrief:
Festverzinsliches Wertpapier (Schuldverschreibung) einer Hypothekenbank oder eines öffentlich-rechtlichen Kreditinstituts.

Portfolio Portfolio:
Teil oder Gesamtheit der Anlagen eines Investors oder Fonds.

Publikumsfonds Publikumsfonds:
Anteile eines Publikumfonds können von jedermann erworben werden und werden entsprechend der Nachfrage ausgegeben. Gegenteil: Spezialfonds, geschlossene Fonds.

R - S

Small-Cap-Fonds Small-Cap-Fonds:
Fonds, der hauptsächlich in Unternehmen mit einer geringen Börsenkapitalisierung investiert.

Spekulationsfrist Spekulationsfrist:
Wertpapiergeschäfte, deren Kauf und Verkauf innerhalb von zwölf Monaten stattfindet, gelten als Spekulationsgeschäfte. Gewinne aus sol-chen Spekulationsgeschäften, die eine Freigrenze von 512 Euro im Jahr ü-bersteigen, sind steuerpflichtig. Verluste im gleichen Zeitraum können gegengerechnet und vorgetragen werden.

Spread Spread:
Der Kauf eines Wertpapiers erfolgt zum höheren Briefkurs (Angebot im Markt) und der Verkauf zum niedrigeren Geldkurs (Nachfrage des Marktes). Spread nennt man die Differenz beider Kurse.

Stille Beteiligungen Stille Beteiligungen:
Personengesellschaft nur Innenverhältnis
Geld oder Sachanlagen.

Swaps Swaps:
Ein Swap ist ein Tausch von Verbindlichkeiten/Forderungen; so kann z. B. ein deutscher Exporteur seine Forderung in US-$ mit einem amerikanischen Exporteur, der eine Forderung in Euro hat, tauschen.

T - U

Thesaurierung Thesaurierung:
Erträge die ein Fonds erzielt, werden nicht ausgeschüttet, sondern im Fondsvermögen wieder angelegt.

toxische Anleihen toxische Anleihen:
Giiftmüll der Geldhäuser die in einer Bad Bank gelagert werden sollen(Derivate, Investmentfonds, bankrotte Anleihen und Schwindelanlagen)

Umbrella-Fund (Dach-Fonds) Umbrella-Fund (Dach-Fonds):
Anlagemöglichkeiten in verschiedenen Einzelfonds der gleichen Investmentgruppe.

V - Z

Venture Capital Fonds Venture Capital Fonds:
Venture Capital (Wagniskapital) ist Beteiligungskapital für wachstumsträchtige, meist kleine und mittelständische Firmen, die in innovative Technologien investieren.

Volatilit Volatilit:
Kennzahl, welche die Schwankungsbreite eines Wertpapier-Kurses angibt. Wird oft als Maßzahl für das Risiko einer Anlage heran gezogen und ist dort vor allem im Zusammenhang mit der Rendite aussagekräftig.

Wandelanleihe Wandelanleihe:
Auch Wandelobligation oder englisch convertible Bond. Anleihe, die innerhalb einer bestimmten Frist unter bestimmten Bedingungen und in einem festen Umtauschverhältnis in Aktien des Unternehmens getauscht werden kann.

Zerobond Zerobond:
Anleihe, die nicht mit Zinskupons ausge-stattet ist. Der Zinsertrag ist im Rückzahlungskurs enthalten.

Zinsabschlagsteuer Zinsabschlagsteuer:
Die Erträge aus den Kapitalanlagen unterliegen in Deutschland der Einkommensteuer. Die Einkommenssteuer entfällt auf die Zinserträge und wird von den Finanzbehörden zumeist direkt an der Quelle als prozentualer Abschlag eingefordert. Siehe > Kapitalertragssteuer und Freistellungsauftrag.